Ahnenforschung

Sie möchten mehr über Ihre Familiengeschichte in Erfahrung bringen, haben aber von Ahnenforschung keine Ahnung? Dann werden Ihnen die foglenden kostenlosen Tipps bestimmt weiterhelfen. Die Genealogie oder im Volksmund besser bekannt als Ahnenforschung, bezeichnet die Suche nach den eigenen Wurzeln und Ahnen. Der erste Schritt um mehr über seine Vorfahren zu lernen, ist die Erstellung eines Stammbaumes. Hier fängt man mit sich selber an und führt den Stammbaum soweit wie möglich fort. Hier dienen zu Beginn vor allem die direkten Verwandten als erst Informationsquelle. Gefragt werden können hier, von den Eltern und Großeltern bis hin zum Onkel oder sogar den Ur-Großeltern, so ziemlich alle Verwandten. Sie haben in der Regel schon sehr gute Informationen zu eigenen Abstammung und der Familiengeschichte.

Standesamt

Sind die direkten Verwandten alle befragt worden, fängt die eigentliche Arbeit erst an.
Eine weitere geeigenete Quelle ist das Standesamt. Dort werden alle Geburts-, Heirats- und Sterbebücher archiviert, in die man allerdings nur Einblick erhält, wenn berechtigtes Interesse besteht. Geburtsurkunden enthalten den Tag der Geburt und die Namen der Eltern. Heiratsurkunden geben Auskunft über den Tag der Eheschließung sowei das Alter von Braut, Bräutigam und deren Eltern. Sterbeurkunden Informieren über den Sterbetag, das Alter und den Geburtsort des Verstorbenen. Hier sollte der Stammbaum noch einmal um ein gutes Stück wachsen.

Kirchenbuchforschung

Auch die Religion kann bei der Ahnenforschung weitere Erkenntnisse bringen. Das zuständige Pfarramt kann Ihnen einen Einblick in die Kirchenbücher bieten. Diese können wertvolle Informationen über Vorfahren enthalten, da in diesen u.a. Geburten, Eheschließungen und Beerdigungen dokumentiert sind. Ferner können, je nach Konfession, Konfirmations-, Kommunions- oder Firmungsbücher existieren, die wertvolle Aufschlüsse über mögliche Vorfahren liefern. Manche Kirchenkreise oder Bistümer verwalten zentrale Archive, in denen deratige Informationsquellen aufbewahrt werden. Häufig gibt es Ansprechpartner, die einem bei der persönlichen Suche behilflich sein können.

Professionelle Ahnenforschung

Zwar sollten Sie mit den bisherigen Punkten schon einen guten Überblick erlangen können, aber wenn sie tiefer in Ihre Familiengeschichte abtauchen möchten, dann wird es sichtlich schwerer, kein Geld in die Hand zu nehmen. Eine professionelle und kostenlose Ahnenforschung ist fast nicht möglich. Hierzu muss man viel Zeit aufbringen und über zahlreiche alte Quellen verfügen, die der Otto-Normal Ahnenforscher nicht zur Verfügung hat. Zudem wird das Lesen mit zunehmendem Alter der Dokumente immer schwerer. Häufig sind sie in alten Schriftarten oder Sprachen wie Latein verfasst. Ist das Verlangen nach einer sehr detaillierten und weitreichenden Ahnenforschung sehr groß, kommt man um einen professionellen Genealogen nicht herum.